Eng verwandt jedenfalls mit der Dokumentation, eine der bestgehassten, am gründlichsten
unterschätzten und geradezu mit Leidenschaft vernachlässigten Aufgaben in Unternehmen.
Die Begründungen hierfür klingen nur unterschiedlich – Tagesgeschäft, Engpässe, Prioritäten,
.... , oder auch "nur" das Fehlen methodisch geschulter Mitarbeiter. Der Sachverhalt selbst ist
jedoch stets derselbe: ein wichtiges Instrument betrieblicher Organisation bleibt ungenutzt.
Mit Konsequenzen.
Denn Effektivierungs- und Einsparpotentiale, die buchstäblich nur "offen-sichtlich" gemacht
werden müssten, bleiben auf diese Weise unerkannt. So werden oftmals entscheidende Vor-
gänge wie kritische und Schlüssel-Prozesse sowie Prozesse mit hoher Ressourcenbindung
nicht als solche identifiziert und entsprechend gewichtet.
Denn durch die Analyse - und Visualisierung! - der relevanten Geschäftsprozesse lassen sich
deren Schnittstellen genau herausarbeiten, sodass klar umrissene Verantwortlichkeiten zuge-
ordnet werden können. Und wie auf der einen Seite möglicherweise Redundanzen hervortreten,
sodass Abläufe gestrafft werden können, kristallisieren sich ggf. an anderer Stelle vermeidbare
Engpässe heraus.
In jedem Fall wird Transparenz geschaffen für die Mitarbeiter, indem deren Verständnis für die
Gesamtzusammenhänge gefördert wird. Und somit auch ihr Verantwortungsbewusstsein
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