Durch ihre korrosiven Eigenschaften auf die Förder-und Produktionsanlagen sind sie in Rohöl, das bis zu 4% Naphthensäuren enthält, unerwünscht. . . Der Schmelzpunkt der Naphthensäuren liegt im Bereich von-35 bis + 2°C, der Siedepunkt im Bereich von 140 bis 370 °C, die Dichte bei etwa 0,98 g·cm3 2 Die Abtrennung der Naphthensäuren erfolgt durch Neutralisation mit circa 10%iger Natronlauge. . .3 Das Verdickungsmittel von Napalm M ist eine Aluminiumseife der Naphthensäure und der Palmitinsäure.
Die Aluminiumseifen können durch gemeinsame Abscheidung von Aluminiumhydroxid, Naphthensäure und Palmitinsäure hergestellt werden. . . Naphthensäuren sind ein technisches Gemisch aus alkylierten Cyclopentan-und Cyclohexansäuren, die durch alkalische Extraktion von Erdöl und Ansäuern der erhaltenen Lösung gewonnen werden. . . M1 Thickener ist ein Gemisch aus Aluminiumseifen, in welchen etwa 50 % der organischen Säuren aus den Fettsäuren von Kokosnussöl,25 % aus Naphthensäuren und 25 % aus Ölsäure bestehen.
Im speziellen handelt es sich hier um Naphthensäure. . . Handelsübliche rohe Naphthensäure enthält von ihrer Herkunft noch relativ reichlich unverseifbare Kohlenwasserstoffe, Gasölnaphthensäure um 20 Spindelölnaphthensäure etwa 30% und mehr, als Richtwert. Für feinere Zwecke wird das Unverseifbare entfernt und die reine Naphthensäure fein destilliert zumindest Vakuum. Ich hab hunderte Tonnen Naphthensäure in meinem "früheren Leben" fabriziert, ein bisserl weiß ich noch.