Beim Zugversuch tritt nach dem Erreichen der Zugfestigkeit Rm bei duktilen Werkstoffen eine örtliche Einschnürung auf, in deren Bereich dann auch der Bruch erfolgt. Die dabei auftretende größte relative Querschnittsänderung wird als Brucheinschnürung Z bezeichnet;sie ist ein Maß für die Duktilität des Werkstoffes: Wobei S0 die Ausgangsquerschnittsfläche des unbelasteten Probestabes ist und Su die kleinste Querschnittsfläche des gebrochenen Stabes, sprich die Restquerschnittsfläche an der eingeschnürten Stelle.
Durch die Verspannung wird ein Nachfließen des Werkstoffes zur Beanspruchungszone verhindert. . . Die Verfahrensgrenze ist erreicht, wenn das Formteil Risse oder Einschnürungen aufweist. . . Bild 1: Prinzip der Versuchsdurchführung/2/Werden Werkstoffe eingesetzt, die eine ausgeprägte Streckgrenze aufweisen, so ist mit dem Auftreten von Fließfiguren zu rechnen. Besitzt der zu prüfende Werkstoff eine hohe Gleichmaßdehnung Agt, so wird er eine geringe Neigung zum Einschnüren aufweisen.
Den heutigen Anforderungen werden jedoch die Plasmaschneidverfahren mit Sekundärmedium Wirbelgastechno-logie und mit erhöhter Einschnürung HiFocus-Technologie wesentlich besser gerecht. . . Die Umgebungsluft nimmt nicht an der Reaktion des Plasmastrahls mit dem Werkstoff in der Schnittfuge teil. . . Neue Erkenntnisse über das Zusammenwirken der Plasmagas-und Wirbelgasgemische führen zur Verbesserung der Qualität der Schnittflächen und zur Vermeidung des Bartanhan-ges beim Schneiden der verschiedenen Werkstoffe.