1 Verwendung und mögliche Quellen für Chlorparaffine: Chlorparaffine sind Kohlenwasserstoffketten verschiedener Länge mit unterschiedlichem Chlorierungsgrad. Da sie schwer entflammbar sind, werden sie als Flammschutzmittel in Gummi, Kunststoffen, Papier und Textilien, als Weichmacher in Kunststoffen und Beschichtungen, als Bindemittel in Lacken, sowie in Fettungsmitteln für Leder und Pelzwaren eingesetzt. . . Die chronische Toxizität nimmt zu, je kurzkettiger die Chlorparaffine sind.
Keine weitere Verwendung von problematischen Additiven wie Chlorparaffine, Phthalate oder Organo-Zinn-Verbindungen, die persistent oder bioakkumulativ sind und das Potential für chronische Toxizität haben. Beendigung der Verwendung von Weich-PVC. . . PVC-Abfall enthält nicht nur Blei und Cadmium Stabilisatoren. Zusätzlich zu Phthalaten kann Weich-PVC auch PCB's, Chlorparaffine, halogenierte Flammschutzmittel, Bisphenol-A, Biozide oder Fungizide enthalten.
Zur Stoffgruppe der Flammschutzmittel zaehlen verschiedene chemische Verbindungen. . . Die Kehrseite: Einige Flammschutzmittel sind toxikologisch und oekotoxikologisch bedenklich und koennen gefaehrlich fuer Umwelt und Gesundheit sein. . . Besondere Beachtung fanden dabei polybromierte Flammschutzmittel, halogenierte und halogenfreie Phosphorsaeureester und Chlorparaffine. . . Moegliche Flammschutzmittel-Emissionen wurden zur Simulation der Betriebsbedingungen im Betriebszustand oder bei erhoehter Temperatur gemessen.