Auch komplette Gefäßverschlüsse können, falls sie nicht zu lange Wochen bis Monate bestehen, mit dem Ballonkatheter wieder eröffnet werden. . . Die Ballonerweiterung an den Herzkranzarterien bei der Koronaren Herzkrankheit wird als perkutane transluminale Coronar-Angioplastie PTCA bezeichnet. . . Die Diagnose mit dem Herzkatheter und die anschließende Behandlung mit dem Ballonkatheter erfolgt in einem Durchgang. . . Der eigentliche Ballonkatheter wird nun über den Führungsdraht in die verengte Kranzarterie geführt.
Die perkutane transluminale coronare Angioplastie PTCA ist ein Verfahren zur Erweiterung verengter Herzkranzgefäße Koronararterien. . . Dabei wird ein Ballonkatheter an die Engstelle im Gefäß gebracht. Ein Ballonkatheter ist ein dünner, biegsamer Kunststoffschlauch, an dessen Ende sich ein aufblasbarer Ballon befindet ähnlich einem länglichen Luftballon. . . Nun wird der Herzkatheter über die Schleuse durch den Ballonkatheter ausgewechselt, der unter Röntgenkontrolle an die Engstelle vorgeschoben wird.